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Bildung für Mädchen hat grundsätzlich eine geringere Priorität

In vielen Großfamilien in Tansania werden häufig alle Hoffnungen auf Bildung und Erfolg in den männlichen Erstgeborenen gesetzt. Bildung für Mädchen hat grundsätzlich eine geringere Priorität. Aus diesem Grund müssen Mädchen die Schule oft vorzeitig verlassen, da sie früh verheiratet werden oder arbeiten müssen, um die Familie zu unterstützen.

Weitere Gründe für vorzeitige Schulabbrüche bei Mädchen sind Schwangerschaften und/oder HIV-Infektionen. Ebenso sind Mädchen häufiger von Neu-Infizierungen betroffen als Jungen, denn vier von fünf HIV-Infizierten zwischen 15 und 24 Jahren sind Mädchen.

Weil sportliche Erfolgserlebnisse das Selbstbewusstsein stärken, richten sich viele Spiele von Jambo Bukoba speziell an Mädchen:

Die Stärkung der Mädchen kann als Chance gesehen werden, um ungewollte Schwangerschaften sowie HIV-Infektionen zu reduzieren, denn: Mädchen, die aktiv Sport treiben, werden weniger früh sexuell aktiv. Vor allem aber schwinden Vorurteile bei Jungen, die die Stärken der Mädchen beim Sport erleben.

Hand in HandMädchen und Junge SeilspringenMädchen und Junge Hand in HandMädchen rennt auf rotem Platz

Jambo Bukoba hilft Mädchen, ihr Selbstbewusstsein zu stärken und ermöglicht Jungen, Vorurteile abzubauen und die Stärken der Mädchen zu erleben

Wir arbeiten daran,

  • mehr Mädchen in führende Funktionen wie z. B. Klassensprecherinnen oder Team-Kapitäninnen zu bringen,
  • Neuinfektionen von HIV/Aids deutlich zu reduzieren
  • und Schulabbrecher-Quoten zu verringern.
Agostine Ndungu

Agostine Ndungu

Ashoka Program Manager Fellowship

Erste Erfolge von Jambo Bukoba zeigen, dass Mädchen in Interviews weniger scheu sind, mit fester Stimme sprechen und Augenkontakt halten.

Prüfer Ashoka August 2014
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