Bukoba – Es war eine lange Reise, doch Viki Schnaderbeck ließ sich auf dem gut 24 Stunden dauernden Trip nicht unterkriegen, im Gegenteil: Sichtlich genoss die Spielerin des FC Bayern jede Sekunde auf dem Weg nach Bukoba. Unermüdlich fragte sie Clemens Löcher in den Bauch, und als sie endlich in Tansania ankam, hatte sie ganz nebenbei auch schon ein paar Brocken Suaheli drauf. „Karibu“, herzlich willkommen, wurde sie von Imani und Lameck begrüßt. Die 25-Jährige antwortete lächelnd: „Asante sana.“ Vielen Dank.

Viki und Clemens

Viki und Clemens

Der Weg nach Bukoba

Am Vortag war sie um 17.35 Uhr in München in den Flieger gestiegen. Anschließend lauteten die Stationen Amsterdam, Nairobi in Kenia und Entebbe in Uganda. Dort wartete der Fahrer Emanuel, mit dem es gute fünf Stunden im Auto an die Grenze zu Tansania ging. So etwas kann schon schlauchen, zumal es in Nairobi eine Stunde Verspätung zu verkraften gab. Jedoch war Viki Schnaderbeck voll im Aufsaug-Modus. So hatte sie gar keine Zeit schlappzumachen. Im Gegenteil, sie war total begeistert.

„Es ist alles wie in einem Film“, sagte sie, als sich Afrika während der Fahrt in seiner einzigartigen Kulisse entfaltete. Die Botschafterin von „Jambo Bukoba“ ist das erste Mal auf diesem Kontinent. Deswegen war sie so begeistert von Afrikas facettenreicher Farbpalette. Kaum zu glauben, was alles am Straßenrand verkauft wird, vom ausgeschlachteten Monstertruck über Couchgarnituren bis hin zu Bergen von Süßkartoffeln. Zur Stärkung gab es nachmittags Samosas, leckere indische Teigtaschen, deren Geschmack nur noch vom Ambiente übertroffen wurde:

Die Pause fand direkt am Äquator statt. Hier zeigt eine gelbe Linie die Trennung der beiden Erdhalbkugeln an. Dort machte sich Viki einen Spaß und hüpfte abwechselnd auf einem Bein zwischen Nord- und Südhälfte des Globus hin und her. Keine Frage: Die Botschafterin von „Jambo Bukoba“ ist fit für große Sprünge in den nächsten Tagen, hier in Tansania bei ihrem Projektbesuch.