Jahreswechsel in Tansania: Jambo 2018!

Bukoba – Viki Schnaderbeck ist es gewöhnt, das Jahr fern von München neu zu starten – aber so exotisch wie heuer war die Szenerie noch nie. In 2017 startete sie in Prag mit ein paar Kolleginnen vom FC Bayern, sie stieß auch schon mal in Barcelona an; diesmal jedoch saß sie um 0 Uhr in einem Lokal in einem entlegenen Winkel Tansanias, die Halbzeit eines Fußballspiels dauert länger als eine Fahrt von dort an die Grenze zu Burundi.

Ngara, Classroom

„Es war schön und ganz anders“, sagte Viki, die große Silvesterfeierlichkeiten heuer gerne „Jambo Bukoba“ geopfert hat. Das Pensum als Botschafterin für das Projekt wurde nur kurz für einen Mitternachtssnack unterbrochen: Bis 23.15 Uhr wurden Videos aufgezeichnet, bereits ab 1 Uhr lag sie in den Federn, denn der Wecker klingelte früh. Über den Jahreswechsel stand eine mehrstündige Safari durch die Region von Bukoba an.

Viki and Lameck
Nachdem Viki in den ersten Tagen ihres Tansania-Besuchs ausnahmslos schöne Erlebnisse hatte, musste sie nun erfahren, wie brutal Afrika sein kann. Sie besuchte eine Schule, in der ein paar Kinder im November beim Schrottsammeln eine Granate fanden. Die Waffe explodierte vor einem Klassenzimmer; fünf Schüler verloren ihr Leben. Das Team von „Jambo Bukoba“ besuchte den Ort des Geschehens und die Hinterbliebenen, um zu erörtern, wie man helfen kann. Viki sagte spontan zu, sich zu beteiligen.
Die Reise verdeutlicht, dass Tansania viele Herausforderungen für alle bereithält. Auch im neuen Jahr. In diesem Sinne: Jambo 2018!

No comments

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.