Fußballerinnen des FC Bayern München engagieren sich für „Kinder durch Sport stark machen“ in Tansania

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05.2011

Der Münchner Verein Jambo Bukoba e.V. und die Frauenfußball-Abteilung des FC Bayern München wollen künftig eng im Projekt „Kinder durch Sport stark machen“ zusammenarbeiten. Dies haben heute der FC Bayern sowie der Verein Jambo Bukoba e.V. bekanntgegeben. Anlässlich des Mädchenfußballtags des FC Bayern München, am 4. Juni 2011 in Bad Aibling, werden die Bayern-Fußballerinnen und Jambo Bukoba sich als gemeinsame Partner präsentieren.

Logos Jambobukoba und FC Bayern MünchenDer Münchner Verein Jambo Bukoba ist in Tansania seit drei Jahren engagiert. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, das Medium Sport für die Entwicklung des Landes und ihrer Kinder einzusetzen. Sport und Spiel haben die Kraft und die Fähigkeit sowohl die physische als auch die soziale Entwicklung nachhaltig positiv zu fördern. In Tansania geht es vor allem darum, im Bereich Gesundheit (HIV/Aids), Chancengleichheit für Mädchen sowie Bildung neue Impulse zu geben.

Die Frauen des FC Bayern werden den Verein dabei aktiv unterstützen, indem die  Mannschaft während ihrer Heimspiele für Jambo Bukoba Spenden sammelt und sich in Charity-Veranstaltungen des Vereins einbringt. So soll damit die Beschaffung eines Projekt-Fahrzeuges für die Organisation in Tansania unterstützt werden. Ferner wird der FC Bayern den Verein bei seinen PR-Aktivitäten unterstützen. So soll es beispielsweise „Förderer-Pakete“ für Partner geben, die den Verein dauerhaft finanziell unterstützen. Die Frauen des FC Bayern bringen sich darin mit Leistungen ein, indem sie etwa bei Firmenveranstaltungen mitwirken oder Eintrittskarten für Heimspiele bereitstellen.

Tansanische Mädchen und Jungen beim Fussballspielen mit FC Bayern TrikotsDie Managerin der Frauenfußball-Abteilung, Karin Danner, findet, dass „Kinder durch Sport stark machen“ ein sehr überzeugendes Konzept ist: „Uns gefällt vor allem auch, dass die Förderung von Mädchen in diesem Projekt eine so herausragende Rolle spielt. Das gibt uns einen tollen Anknüpfungspunkt für unser eigenes soziales Engagement.“

Clemens Mulokozi, der Gründer und Vorsitzende des Vereins Jambo Bukoba, sieht im FC Bayern einen ganz wichtigen Partner für die Arbeit von Jambo Bukoba in Tansania: „Die tansanischen Mädchen und Buben spielen auch außerordentlich gerne und leidenschaftlich Fußball und werden begeistert auf die Botschaft reagieren, dass die Fußballerinnen des FC Bayern sie ins Herz geschlossen haben.“

Um nachhaltige Verbindungen aufzubauen, wird Jambo Bukoba dem FC Bayern jedes Jahr für Spielerinnen Praktikumsplätze in Tansania anbieten. Interessierte Bayern-Fußballerinnen können einerseits mehrere Wochen aktiv im Projekt mitarbeiten. Sie können erfahren, wie Sport und Spiel für die soziale Entwicklung der Mädchen und Buben in Tansania genutzt wird. Die Deutsche Sporthochschule Köln hat dazu das Lehrer-Seminar „Lifeskills through games“ entwickelt und in die Praxis umgesetzt. Bis jetzt wurden 130 Lehrerinnen und Lehrer von einem Sportexperten der Hochschule und einem tansanischen Mitarbeiter der Regierung ausgebildet. Rund 65 000 Kinder profitieren bereits jetzt davon. Andererseits können die Kinder in Tansania durch die Anwesenheit von erfolgreichen Sportlerinnen hautnah erfahren, was man als selbstbewusste und ehrgeizige Frau im Leben erreichen kann.

Videobeitrag des Mädchenfußballtages in Bad Aibling am 4. Juni 2011

Kathrin Längert, Torhüterin und Spielführerin der Bundesliga-Mannschaft des FC Bayern, erklärt hierzu: „Ich finde das Engagement unserer Mannschaft wirklich toll. Dass man über Sport auch beim so brisanten Thema Aids etwas bewegen kann, war mir bisher nicht bewusst. Allein dafür lohnt es sich schon, sich bei „Kinder durch Sport stark machen“ einzubringen.“